• liliklu

Die Vergangenheit kommt uns entgegen, die Zukunft liegt bereits hinter uns


Es ist 4:33

Ich liege schon seit einiger Zeit wach oder besser gesagt, im Halbschlaf und beobachte, mit zunehmendem Interesse, was sich da zeigt.


Die Vergangenheit kommt uns entgegen,

die Zukunft liegt bereits hinter uns.


Diesen Satz habe ich vor Jahren einmal gehört, ich habe ihn zu der Zeit aber nicht verstanden oder besser ausgedrückt, ich konnte ihn, mit meinem Bewusstsein, nicht begreifen.

Aber was ich damals gemacht habe, ich habe ihn als Möglichkeit stehen lassen. Ihn nicht als für "unmöglich" erklärt. Als ich ihn zum ersten Mal hörte, habe ich mir die Frage gestellt: Was bedeutet dieser Satz? Wie kann ich ihn verstehen? Ich habe damals schon begriffen, dass sich mein Bewusstsein verändern muss, damit ich diesen Satz begreifen kann.

Ich fühlte, dass etwas Wahres in ihm steckt, sonst hätte ich ihn als Möglichkeit verworfen.

Es hat sich schon vor 2 Tagen angekündigt, schon da habe ich Gedanken gehabt, die ich nicht wirklich zuordnen konnte.

Es ging um Erleuchtung: Ein Freund schrieb mir, dass es mit der Erleuchtung noch nicht so richtig klappen wollte!

(Diesen Satz habe ich übrigens auch schon mal gelesen, Ruth Maria Kubitschek hatte ihn in ihrem Buch (Anmutig älter werden) des Öfteren erwähnt. Der Satz sollte anscheinend etwas anstoßen.)

Daraufhin kamen mir die Worte von Tolle ins Bewusstsein, dass doch alles immer „Jetzt“ passiert. Somit ist auch die Erleuchtung, dann, wenn ich sie für mich als Möglichkeit zulasse, eigentlich schon geschehen. Durch das Öffnen der Möglichkeit wird die Erfüllung im "Jetzt" vollzogen und durch eine bewusste Zielsetzung, diese Möglichkeit zu erlangen, wird der Weg, den ich gehen werde, ausgewählt.

Wenn ich keinen Zweifel zulasse, wird mich dieses Ziel auch erreichen. Die Vergangenheit, sprich die Möglichkeit des Zieles, kommt mir entgegen, und die Zukunft liegt schon hinter mir. Ich schaue gerade auf die Uhr und es ist genau 05:05 Uhr.

Wie genial ist das eigentlich und wie einfach und doch kompliziert!!!


Jeder Zweifel, zerstört das, was ich als Möglichkeit und damit als bereits erfülltes Ziel, vorher zugelassen hatte.

In dem Augenblick, in dem ich einen Zweifel zulasse, geschieht das Revidieren meiner Zukunft (meines Ziels), es sei denn, ich verwerfe diesen Zweifel wieder und gelange zu der Überzeugung, dass es doch dieses Ziel, diese Möglichkeit gibt.

Daraus ergibt sich auch, dass jeder einzelne Zweifel, das Erreichen des Ziels verzögert und erschwert. Aber, wenn ich an dem Ziel festhalte, die Möglichkeit der Erfüllung dieses Zieles nicht verworfen wird, wird das Ziel erreicht werden. Dies ist ohne Zweifel - unumstößlich. Es muss einfach erreicht werden, es geht kein Weg daran vorbei.


Das erklärt auch die Frage: Warum einige Menschen es so schwer haben und andere nicht.


Einer ist ein Zweifler, der andere nicht.

Einer hat Selbstwert, der andere nicht.

Einer hat Selbstbewusstsein, der andere nicht.

Einer hat Selbstvertrauen, der andere nicht,

Einer hat Selbstliebe, der andere nicht.


Ja, so bekommt, auch der Satz seine Erklärung:

Du hast immer recht!

Wenn Du glaubst Du schaffst es, schaffst Du es.

Wenn Du glaubst Du schaffst es nicht, schaffst Du es auch nicht.

Wichtig ist, dass ich das Ziel als möglich erachte. Fühlt sich ein Ziel als unmöglich an, ich erkläre aber, das ist mein Ziel, dann werde ich es nicht erreichen. Nur wenn ich es für möglich halte, ist es auch tief unten in mir als möglich verankert.

Sobald ich es nicht zu 100% als möglich ansehe, schwindet auch die Erfüllung des Ziels. Das Unterbewusstsein steht nicht zu 100% dahinter und wird immer stille Zweifel im Untergrund aussenden. Diese Zweifel im Unterbewusstsein werden nicht sichtbar, sie können somit auch nicht verworfen werden. Somit gilt das Ziel als verworfen.

Bin ich offen, halte alles für möglich, so ist auch alles möglich. Nur unsere eigenen Beschränkungen durch Dogmen, Verletzungen und andere Prägungen von außen, machen das Mögliche unmöglich.

Es ist also sehr wichtig, sich von all den Beschränkungen zu befreien, denn dann ist alles möglich. Das vorher erscheinende Unmögliche wird dann zum Möglichen.

Die Erkenntnis, über all dies, lässt die „erlebte Vergangenheit“ in einem anderen Licht erscheinen. Nicht die Umstände oder die anderen sind daran schuld, dass ich es manchmal so schwer habe, sondern meine Selbstzweifel und mein nicht an mich glauben wollen, machen es mir schwer. Ich muss, wie mir schon so vertraut, die Verantwortung für mein Leben übernehmen, für alles, was mir in meinem Leben begegnet. Der Unterschied ist nur, dass ich die explizite Erklärung dafür bekommen habe, die zu diesem Zeitpunkt, keinen Zweifel zu lässt. Was bedeutet, dass es so ist, bis zu dem Zeitpunkt, wo Zweifel aufkommen.

Der einzige Punkt, es nicht so hart sehen zu müssen, ist die Tatsache, dass mir die Spielregeln des ganzen nicht bewusst waren, ich es in dem Augenblick nicht besser wusste. Immer vorausgesetzt, ich gebe zu jedem Zeitpunkt immer mein Bestes!

Des Weiteren lasse ich die zwischenmenschlichen Befindlichkeiten, dass beeinflussen in jedem Moment des Zusammenseins mit anderen und darüber hinaus, hier völlig außer Acht. Dies würde die Klarheit dieser Erkenntnis verwischen.

Mein Sohn macht es mir immer wieder vor. Wenn er sich etwas in den Kopf setzt, sprich, wenn er die Möglichkeit, das Ziel setzt, hat nichts anderes mehr einen Hauch von einer Change. Das Ziel wird immer zu 100% erreicht. Die Erfüllung geht dann oftmals ungewöhnliche Wege, aber das Ziel wird immer, recht schnell, erreicht.

Jetzt können viele Fragen, die gestellt wurden mit Leichtigkeit beantwortet werden, ohne diese Fragen wäre ich aber nicht zu dieser Erkenntnis gelangt.

Jede einzelne Frage hat mich erst zur umfassenden Antwort gebracht.

Also, danke für all die Fragen, die so lange nicht wirklich beantwortet werden konnten. Und es besteht die Möglichkeit, dass sich die Antworten, bei einem höheren Bewusstsein, doch noch verändern.

Daraus schließe ich, dass diese Antworten, noch nicht die ganze Wahrheit ist, aber gewissermaßen ein Teil davon bilden könnten.


Und ein letztes sei noch zu bemerken: Für jede Frage, die Du stellt, kennst Du „selbst“ die Antwort, sie ist Dir nur noch nicht bewusst.

Was hiermit nun bewiesen wurde.


Danke

Liliklu



25.05.2019/15/6 04:33/10/1 05:05/10/1 05:48/17/8

16/7 Der Turm oder Der Weg der Seele

Der Zweifler / Der „Selbst“-bewusste der

an sich glaubt.


Uhrzeit: 07:33/13/4

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