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Saturn und Pluto! Was macht uns stark?














Unsere Schwächen, unsere Verletzlichkeit, unsere Verletzungen die wir noch nicht heilen konnten, machen uns stark. Unser berührt werden, der bestehenden Verletzungen, die jetzt geheilt werden wollen. Gerade in diesen Tagen, wo Pluto (Herrscher der Unterwelt) und Saturn (Lehrmeister der Schattenbereiche) so aktiv in uns wirken. Eine besondere Saturn Pluto Konstellation, die alle 32 bis 37 Jahre vorkommt, wirkt bereits, und hat morgen am 12.01.2020 ihren Höhepunkt.

Nichts kann wieder in den Untergrund gedrückt werden, wenn es "dran" ist. Es kündigt sich an, Traurigkeit, Schwere, den Boden unter den Füßen verlieren, Ausweglosigkeit, fliehen wollen und die Angst es nicht schaffen zu können. Es taucht wie aus dem Nichts auf, weil wir den Auslöser nicht bemerkt haben. Bei jedem wird etwas anderes angetriggert und es gibt so viele Varianten wie Menschen.

Beginnen wir diese Gefühle in uns zu spüren, ist Achtung geboten!

Wir werden aufgefordert hinzuschauen, wahrzunehmen, in sich rein zu spüren und zu fragen:


Was wirkt gerade?

Was ist da los?

Wie fühlt es sich an?

Wo fühle ich das Gefühl?

Wann habe dieses Gefühl schon einmal gefühlt?

Was habe ich gerade vorher gedacht?

Was ist passiert, bevor ich es das erste Mal gefühlt habe?

Es ist wichtig, sich zu beobachten:

Wo spielt es sich ab?

In welcher Reihenfolge?

Was denke ich?

Welche Gefühle entstehen durch diese Gedanken?


Habe ich das "Glück", dass die Situationen sichtbar werden, kann ich sie mir anschauen, beobachten, sie fühlen und sie "durch-fühlen". Durch Beobachten, das Durch-Fühlen, werden die verdichteten Energiefelder, die durch frühere Verdrängung entstanden sind, immer durchlässiger, bis sie sich schließlich auflösen. Es sind alte Verletzungen, die da auftauchen, sie werden durch die unbewussten oder auch bewussten Gedanken hervorgerufen. Gedanken lösen Gefühle aus. Gedanken, die in irgend einer Beziehung zu alten Verletzungen passen, lösen die gleichen Gefühle aus, wie bei der ursprünglichen Verletzung selbst. Sie können auch durch eine ähnliche Situation ausgelöst werden.

Werden die Gefühle gelöst, entsteht ein inneres Gefühl der Erleichterung und manchmal auch ein Gefühl von Frieden.

Das Durch-Fühlen ist für die meisten Menschen die größte Herausforderung. Ebenso ist es schwierig, sich den Schmerz oder die Situation anzuschauen. Eine Angst, die uns daran hindern möchte, weiterzugehen sagt: "Achtung, hier wirst Du verletzt, bitte nicht weitergehen, sondern flüchten!"

Aber wenn diese Herausforderungen gemeistert werden können und die Schleusen sich öffnen dürfen, wartet ein großes Geschenk auf uns. Nicht nur das Gefühl der Erleichterung und des Friedens, sondern wir werden stärker. Die Verletzung, die immer wieder für Angst und Rückzug oder Angriff gesorgt hat, durfte heilen und sich lösen. Es gibt hier keinen Angriffspunkt mehr, keinen Trigger, der uns aus unserer Mitte wirft. Wir werden dadurch heil (ganz). Wir holen uns unsere Stärke zurück, indem wir die Verletzungen heilen.

Nicht immer ist es möglich, diese Verletzung, die in so vielen Kleidern erscheinen kann, zu erkennen und allein zu heilen. Auch die Angst vor der Angst und vor den verletzen Gefühlen sind oftmals eine große Hürde. Sie können oftmals eine Starre und Steifheit mit sich bringen, die den oder die Betroffene kaum selbst überwinden kann.

Während meiner Ausbildung zur Energetikerin, habe wir oft mit Übungspartner gearbeitet. Das Aufspüren und Lösen von Verletzungen und Traumata bei meiner Übungspartnerin und umgekehrt von der Übungspartnerin bei mir, gingen viel leichter und tief greifender, als ich es allein geschafft habe.

Es ist, als wenn man sich ohne Hilfsmittel das Gesicht von einem Fleck reinigen möchte. Es ist möglich, doch es geht viel leichter mit einem Spiegel oder mit fremder Hilfe. So ist es auch hier, ein geübter Partner bekommt die Flecken leichter zu sehen und kann sie dann, mit Achtsamkeit und Feingefühl entfernen.

Wichtig ist, nicht den Mut zu verlieren, wenn es allein nicht klappt, sondern sich der Hilfsmittel zu bedienen die sich bieten. Ein geeigneter Spiegel, in den man schauen kann, eine Freundin die hilft und nicht noch den Fleck verreibt oder vergrößert, oder sich einfach mal an noch nicht so bekanntes aber geübtes Hilfsmittel wagen.


Es ist eine spannende Zeit, sie lädt dazu ein, im Inneren zu putzen, wie das Frühjahr zum Frühjahrsputz. Wer es im Frühjahr versäumt, den natürlichen Impuls zum Putzen zu nutzen, weil er durch die Frühjahrsmüdigkeit noch zu schlapp oder keine Lust hat, wird sich im Laufe des Jahres ans Putzen machen. Der Schmutz wird aber nicht weniger und bestimmt auch nicht leichter zu lösen sein.


Ich wünsche allen, dass sich die auftauchenden Flecken mit Bewusstheit, Achtsamkeit und Leichtigkeit lösen.


Danke

Liliklu


Uhrzeit 6:31/10

Ein Neubeginn, der das Bewusstsein auf kollektiver Ebene, durch Harmonisierung von Körper, Geist und Seele in die Bedingungslose führt.




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